copyright- Tierarztpraxis - Buchheister - 2012 bis 2016

Tierarztpraxis - Buchheister

Tödliche Kaninchenseuche auf dem Vormarsch in unserer Region

Liebe Tierbesitzer, besonders die Kaninchenbesitzer unter Ihnen, und auch liebe Impfgegner, gestern war einer dieser unschönen Tage in unserem Beruf, den man nie vergisst... Als Tierärztin quasi tatenlos mit ansehen zu müssen, wie ein gesamter Bestand von 11 Kaninchen innerhalb weniger Stunden verstirbt, zieht einem den Boden unter den Füßen weg... Vormittags kam der Anruf einer Tierhalterin, die einige ihrer Tiere bei der Fütterung tot im Auslauf aufgefunden hatte. Nach der Versorgung des in Behandlung befindlichen Patienten informierten wir die Wartenden in der Praxis über den Notfall und ich machte mich auf den Weg. Was mich erwartete, habe ich erst heute ansatzweise verrarbeitet: 3 verendete erwachsene Kaninchen und mehrere 4 Wochen alte Jungtiere lagen in ihrem Freilauf. 4 Tiere lebten noch... Wir vermuteten zunächst eine akute Vergiftung, es waren keinerlei Symptome sichtbar, nur eines der Jungtiere schien etwas schlapp. Doch auch eine gefährliche Virusinfektion kam in Frage! Umgehend haben wir die Notfallabholung einer Leberprobe durch unser Partnerlabor veranlasst, heute schon die Bestätigung des schlimmen Verdachtes: RHDV2 n a c h g e w i e s e n !!! RHDV 2 (Rabbit Haemoragic Disease Virus Typ 2) ist der Virustyp, der eine tödliche Krankheit (auch bekannt als Chinaseuche) der Kaninchen auslöst und sich derzeit rasend schnell in Europa ausbreitet. Wir haben unsere Kaninchenbesitzer bereits vor mehreren Wochen darüber informiert und eine Impfung angeboten, die eine Kreuzimmunität bewirkt. Leider waren die Tiere dieses Bestandes nicht (mit diesem Impfstoff) geimpft! Ein sicherer Impfstoff befindet sich noch in der Zulassungsphase für Deutschland. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung! Wir impfen umgehend auch Ihr Kaninchen, bitte vereinbaren Sie hierzu einen Termin. Auch Hausbesuche zur Bestandsimpfung sind möglich! Bitte informieren Sie auch Kaninchenbesitzer in Ihrem Bekanntenkreis über den Seuchenzug! Ihre Tierärzte der Tierarztpraxis Buchheister Anja Buchheister-Gagalo und Kerstin Hansing, prakt. Tierärztinnen
Rabbit haemorrhagic disease Chinesische Kaninchenseuche
Quelle: Kaninchenschutz e.V. Postfach 1451 · 65222 Taunusstein am 29.10.2016 um 15:20 (UTC)
 Kaninchenschutz e.V. HELFEN mit HERZ
Bei RHDV-2 handelt es sich, wie auch bei der „klassischen“ Chinaseuche (RHDV-1), um eine hochansteckende, tödlich verlaufende Viruserkrankung,
die durch ein Calicivirus verursacht wird. Dieses mutierte Virus trat erstmals 2010 in Frankreich auf und hat die herkömmliche Variante mittlerweile weitgehend verdrängt. In Deutschland wurde das Virus erstmals im Oktober 2013 in NRW nachgewiesen. 2016 hat es deutschlandweit seinen Höhepunkt erreicht. Das Virus tritt deutschlandweit auf. Übertragung: Eine Übertragung erfolgt von Tier zu Tier, durch Insekten, Personen, Futter, Gegenstände und Tröpfcheninfektion über die Luft. Symptome: Die Inkubationszeit beträgt 1 bis 3 Tage. Die Tiere versterben innerhalb weniger Stunden nach Entdecken der Symptome. Oft werden gar keine Anzeichen beobachtet. Zu den Symptomen können zählen: Appetitlosigkeit, Fieber, Untertemperatur, schnelle Atmung, kraftlos, Gelbsucht, Krampfen, Atemnot/Ersticken. Blut tritt bei dieser Variante nicht so häufig aus, wie bei RHDV-1. Überlebende Tiere können zeitweise das Virus weiter ausscheiden. Was Betroffene tun können: Bei plötzlichen Todesfällen durch die vorgenannten Symptome sollte mittels Leberprobeneinsendung an das Friedrich-Löffler-Institut (sofern dort Kapazität vorhanden ist) auf RHDV-2 untersucht werden. Alternativ kann man sich bei den örtlichen Veterinäruntersuchungsämtern erkundigen, ob
diese den Typ 2 differenzieren können. Bis zum Ergebnis dürfen keine neuen Kaninchen angeschafft werden.
WICHTIG! Bereits beim Verdacht sollte entsprechend desinfiziert werden, um den Infektionsdruck für die anderen Tiere zu mindern. Hierzu sind spezielle Mittel, die gegen unbehüllte Viren wirken („viruzid“), notwendig. Mittel gegen behüllte Viren („begrenzt viruzid“) sowie andere handelsübliche Desinfektionsmittel sind nicht ausreichend. Der komplette Kaninchenbereich sollte hiermit möglichst desinfiziert und gründlich wieder abgewaschen werden. Material aus Holz wird am besten vernichtet oder für mindestens 3 Monate eingelagert. In Außengehegen sollte die Erde 50 cm abgetragen werden. Steine können abgeflammt werden. Für die Händedesinfektion eignet sich Sterillium virugard. Aufnahme von neuen Kaninchen: Da das Virus ohne Wirt 3,5 Monate (bei konstant 25° Grad) bis 7,5 Monate (bei konstant 4° Grad) überleben kann, rät das Friedrich-Löffler-Institut sowie IDT eine Wartezeit von mindestens 3 Monaten nach dem letzten Todesfall einzuhalten. Es sollten nur durchgeimpfte Tiere mit den „Überlebenden“ vergesellschaftet werden. Eine vorherige Quarantäne sollte bei jedem neuen Tier eingehalten werden, auch wenn kein RHD-Verdacht besteht. Impfungen: Derzeit gibt es in Deutschland noch keine zugelassenen Impfstoffe, welche einen RHDV-2-Virenstamm enthalten. Die in Deutschland verfügbaren Impfstoffe schützen nur unzureichend. Bei monovalenten Impfstoffen (z.B. „Cunivak RHD“) wird teilweise eine Kreuzimmunität aufgebaut. Jedoch gab es auch bei korrekter Grundimmunisierung bereits bestätigte Todesfälle. Den sichersten Schutz vor RHDV-2 bieten momentan die Impfstoffe „Filavac VHD K C+V“ (Frankreich) sowie „Cunipravac RHD Variant“ (Spanien). Diese Impfstoffe können derzeit nur mit einer entsprechenden Sondergenehmigung vom Tierarzt importiert werden. Viele Tierarztpraxen in Deutschland verimpfen diese Impfstoffe bereits. Alternativ kann eine Impfung in den Niederlanden oder Frankreich erfolgen.
Der spanische Impfstoff „Cunipravac RHD Variant“ befindet sich derzeit unter dem neuen Namen „ERAVAC“ im europaweiten Zulassungsverfahren. Wann dieser offiziell in Deutschland verfügbar ist, ist noch nicht bekannt.

Kaninchenschutz e.V.
Postfach 1451 · 65222 Taunusstein
Tel. 07000 - 550 99 80* (7 - 23 Uhr)
info@kaninchenschutz.de
www.kaninchenschutz.de

Nachgewiesene Fälle unserer Nähe:

PLZ
1**** Berlin - nachgewiesen - Anfang Juli 2016 (mehrmals mit Nobivak geimpft)
131** Berlin-Pankow - nachgewiesen - 25.09. - 27.09.2016 (3 Tiere, Nobivac, IH)
15306 Friedersdorf - nachgewiesen - Ende Juli 2016 (sehr viele Tiere verstorben)
15345 Eggersdorf - nachgewiesen - Ende Juli 2016
15711 Königs Wustenhausen - Verdacht - Anfang Juli 2016
16727 Velten - nachgewiesen - Ende Juli 2016 (sehr viele Tiere verstorben)
 

Wieder im Einsatz für das Wohl der Tiere...
Admin. am 17.09.2016 um 06:31 (UTC)
 Liebe Tierhalter!

Die leitende TÄ Frau Buchheister ist jetzt nach der Geburt ihrer Tochter bereits wieder für die Tierpatienten im Einsatz. Sie können direkt bei der TÄ Frau Buchheister einen Termin vereinbaren.

Bei dringenden Fragen, wichtigen Anregungen und auftretenden Problemen ist Frau Buchheister für Sie immer erreichbar:
babona@gmx.de und 0162 9817707
 

Mutterschutz
Anja Buchheister am 04.06.2016 um 19:08 (UTC)
 Liebe Tierhalter!

Ich, Frau Buchheister, bin zur Zeit nach der Geburt meiner Tochter für 8 Wochen im Mutterschutz.

Sie können sich mehr als vertrauensvoll an meine beiden Tierärztinnen Frau K. Hansing und Frau C. Zäper wenden.
Sie genießen mein Vertrauen zu sämtlichen Belangen der Praxis, sie stehen in ständigem Austausch miteinander und nötigenfalls auch mit meiner Person.

In der Woche ab 18.7.2016 bin ich wieder für Sie an 1-2 Tagen pro Woche im Dienst.

Bei dringenden Fragen, wichtigen Anregungen und auftretenden Problemen bin ich für Sie auch jetzt erreichbar:

babona@gmx.de und 0162 9817707


HERZLICHST,


Ihre Anja Buchheister
 

Ausbildungsjahr 2016
TÄ A. Buchheister am 08.02.2016 um 02:40 (UTC)
 Wir suchen für das Ausbildungsjahr 2016 einen Auszubildenen / eine Auszubildende tiermedizinische/n Fachangestellte/n. Bewerbung bitte nur per e-Mail.
 

Praktikum
TÄ A. Buchheister am 16.08.2015 um 19:42 (UTC)
 
Wir sind ein junges und modern & innovativ denkendes und arbeitendes Team. Entsprechend unserer Philosophie betrachten wir den Patienten ganzheitlich. Wir verbinden hierzu sehr erfolgreich die moderne Schulmedizin insb. Moderne Diagnostik und Therapien (wie zB. Ultraschall mit Farbdoppler, digitales Röntgen, Tonometrie, Elektrochirurgie) mit Naturheilverfahren/Alternativen Heilmethoden, (wie z.B. Bioresonanz, Homöopathie und LowLewelLaser-Therapie)!



Was sollten Sie / solltest Du mitbringen:



Sorgfalt, Ordnungsliebe, einen sehr hohen Anspruch an die allgemeine Praxis-Hygiene, Einsatzbereitschaft, Zuverlässigkeit und Arbeitseifer sind für uns gleichermaßen wichtig, wie Herz, Empathie, Feingefühl und Spaß bei der Arbeit und im Umgang mit den Patienten und Tierhaltern.  
 

Alternative regulative Medizin für Pferde
TÄ A. Buchheister am 16.08.2015 um 19:37 (UTC)
 Pferde - Alternative Tiermedizin - Naturheilverfahren 



Sie suchen nach Alternativen Heilmethoden wegen einer chronischen Erkrankung Ihres Pferdes?

Dann können wir Ihnen helfen.



Eine Übersicht - Ablauf von der Diagnostik, über die Ursachenerforschung, zur Therapie:



1. Blut-Probenentnahme durch Ihren Haustierarzt bzw. Haar - Speichel - Kot oder andere Probenentnahme durch den Besitzer

2. Einsendung per Post oder persönliche Abgabe der zu untersuchenden Probe zusammen mit ausführlicher Anamnese (Vorberichtliche
Angaben zur Erkrankung)

3. Bioresonanz / Bioenergetisches Testverfahren erfolgt in unserer Praxis (Ursachenforschung)

4. Die individuelle, ganzheitliche, meisten Fällen alternative Therapie erfolgt abgestimmt auf Ihr Pferd, zB. mit Phytopharmaka, Homöopathie, Heilpilzen, Bioresonanz, Magnetfeld, Reiki.

(Pferde und andere Pflanzenfresser sind ideale Patienten für Naturheilverfahren und sprechen so gut wie kein anderer Patient auf diese an)

5. Behandlung erfolgt durch den Pferdehalter: Sie geben uns regelmäßige Rückmeldungen zum Therapieerfolg und ggf. liefern Sie uns erneute Proben zur Nachkontrolle und zur Anpassung der Behandlung.

6. Behandlung erfolgt durch den Tierarzt (Bioresonanz, Magnetfeld, Laser, u.a.)



 

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